Überblick

Digitale Steuererklärung in der Schweiz: Stand und Ausblick

9. Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit

Durchscheinende Papierfläche vor heller Wand mit Glaskante

Die Schweiz ist bei der Steuererklärung weiter digitalisiert, als es sich im Alltag anfühlt — und gleichzeitig weniger einheitlich, als es sein müsste.

Der heutige Stand

Nahezu alle Kantone bieten eine Software oder ein Webportal zum Erfassen der Steuererklärung. Der Unterschied liegt im letzten Schritt: Manche Kantone akzeptieren eine vollständig elektronische Einreichung inklusive Beilagen, andere verlangen weiterhin eine unterzeichnete Freigabe oder bestimmte Belege physisch.

Was das für Treuhandbüros bedeutet

  • Der Erfassungsprozess ist digital lösbar, der Einreichekanal bleibt kantonal unterschiedlich
  • Mandantenfreigaben lassen sich digital einholen und dokumentieren
  • Postversand bleibt für einen Teil der Mandanten Realität und gehört in den Prozess statt daneben

Unser Weg

Steuerform bereitet den Steuerfall vollständig vor, holt die digitale Bestätigung des Mandanten ein und verschickt bei Bedarf physische Briefe direkt aus der Anwendung. Die direkte elektronische Übermittlung an die Steuerämter befindet sich in Entwicklung; den Start planen wir für die Saison 2027, zunächst mit Zürich.

Bis dahin gilt der pragmatische Grundsatz: Die Vorbereitung ist vollständig digital, der Einreichekanal richtet sich nach dem Kanton.

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